Drei Instrumente für die Blaskapelle Kößlarn

Die LE fördert den Kauf eines Tenorhorns, einer Zugposaune und einer Trompete aus ihrem Regionalbudget

Kößlarn. „Es ist ein super Instrument, es erleichtert die Spielweise sehr“, schwärmt Armin Wieser, Leiter der Blaskapelle Kößlarn, von dem neuen Tenorhorn, das mit Geldern aus der Regionalbudget angeschafft wurde. Daneben hat die Kapelle eine neue Trompete und eine Zugposaune gefördert bekommen. „Damit optimieren wir die Intonation, die hohe Qualität hört man am Klang“, erklärt Wieser hocherfreut. Insgesamt zählt die Kapelle rund 30 Bläser, zwölf sind momentan aktiv. Die jüngsten Mitglieder sind 13 Jahre, die ältesten im Rentenalter. „Manche spielen schon 30 oder 40 Jahre mit den Instrumenten, die die Blaskapelle ihren Mitgliedern kostenlos stellt“, sagt Armin Wieser. Um diesen Instrumentenfundus zu sichern und für die Nachwuchsmusiker zu optimieren, hat er zusammen mit Bürgermeister Willi Lindner das Förderprojekt einfädelt. „Durch die Unterstützung von Dr. Ursula Diepolder war die Antragstellung in kurzer Zeit erledigt“, sagt Armin Wieser. Die federführende Gemeinde Kirchham habe die Förderfähigkeit schnell und unkompliziert bestätigt. „Anschließend blieb uns nur noch die schöne Aufgabe, die Musikinstrumente zu probieren und letztendlich einzukaufen“, berichtet Armin Wieser von der Umsetzung. Trotz Corona-Pandemie halte man in Kößlarn eine wöchentliche Probe in relativ kleiner Besetzung ab. Die Beteiligung der Musiker sei dementsprechend hoch. Die neuen Instrumente waren auch schon öffentlich zu hören. „Beim Erntedank-Gottesdienst haben wir, wie ich selber finde, sehr gute Musik abgeliefert“, freut sich Wieser. Sonstige Auftritte wurden Corona-bedingt abgesagt. Mit der neuen Trompete spielt Anita Gründl. Arthur Niebauer darf die Zugposaune nutzen. Wenn sonst niemand das Tenorhorn spielt, übernimmt Armin Wieser (Mitte) selbst. Die frei gewordenen Instrumente, soweit noch nutzbar, können unentgeltlich im Interesse der Blaskapelle verliehen werden.