Erste Projekte in der Pipeline

ILE an Rott & Inn präsentiert ihr Entwicklungskonzept

Pocking. Die zehn Kommunen der ILE an Rott & Inn haben bei einer interkommunalen Räteversammlung in der Pockinger Stadthalle ihr Entwicklungskonzept präsentiert. In mehreren Strategiesitzungen hatten die Bürgermeister und Geschäftsleiter zuvor die Entwicklungspotenziale der Region herausgearbeitet. Daraufhin erarbeiteten sie Möglichkeiten zur Aufgabenteilung. Die Ergebnisse fassten sie nun in einem Entwicklungskonzept zusammen.
 Eines Startprojekte für 2018/19 ist die Beschilderung einer neuen Radrunde mit dem Namen „Saurüssel-Radweg“, die die zehn Kommunen auf einer rund 120 Kilometer langen Strecke verbindet. Eine gemeinsame Ferienbetreuung für Kinder im August 2018 soll die ILE-Region familienfreundlicher gestalten. Ein Konzept zur Klärschlammverwertung soll in den Kommunen entstehen. Bis 2022 soll die nötige Infrastruktur ausgebaut werden, um die örtlichen Kapazitäten zu koordinieren. Um Ortskerne als Lebensraum attraktiv zu halten, soll ein Leerstandsmanagement eingerichtet werden. Auch die Versorgung mit Ärzten auf dem Land ist Thema. Außerdem soll ein Dialogforum „Kommunen und Landwirtschaft“ gegründet werden.

Um gleichwertige Lebensverhältnisse haben sich im Dezember 2016 zehn Kommunen (Bad Füssing, Kirchham, Kößlarn, Malching, Neuburg am Inn, Neuhaus am Inn, Pocking, Rotthalmünster, Ruhstorf a.d. Rott und Tettenweis) zusammengetan, um eine kommunale Allianz in Form der ILE an Rott und Inn zu gründen – nun präsentierte das Bündnis die ersten Startprojekte, die in Planung sind oder kurz vor dem Abschluss stehen, darunter ein Radrundweg, eine Sommer-Ferienbetreuung, Leerstandmanagement für Ortskerne und ein Gesprächsforum mit der Landwirtschaft.