Landwirte und Bürgermeister helfen zusammen

Gemeinsam ist man stärker. Darin waren sich die ILE-Bürgermeister mit 40 Vertretern der Landwirtschaft einig. Zum zweiten Mal haben sie zu einem Dialogforum getroffen.

Gemeinsam ist man stärker. Darin sind sich die Bürgermeister der ILE an Rott & Inn mit den Vertretern der Landwirtschaft einig. Zum zweiten Mal haben sie sich Mitte Februar zu einem Dialogforum in der Höheren Landbauschule in Rotthalmünster getroffen – und beschlossen, künftig noch enger zusammen zu arbeiten. Erstens, wenn es darum geht, Siedlungen, Ackerboden und Gewässer vor Überflutungen bei Starkregen zu schützen. Zweitens beim Aufbau eines regionalen Strommarktes für erneuerbare Energien. Drittens in dem Bestreben, die Öffentlichkeit authentisch über Lebensmittelproduktion und Arbeitsweisen zu informieren.

40 Teilnehmer kamen zum Dialogforum
ILE-Managerin Dr. Ursula Diepolder und Josef Schifferer, Bürgermeister von Neuhaus am Inn und ab 1. Mai2020 in Pension, moderierten die Versammlung. Mit rund 40 Teilnehmern war der Vortragsraum rappelvoll. Die Stimmung war locker, zugleich konzentriert und konstruktiv. „Eine sehr gute und informative Veranstaltung“, sagte Landwirt Andreas Hofmann aus Kößlarn. Zu Beginn hatte Maximilian Frank vom Amt für Ländliche Entwicklung erklärt, wie Projekte der Initiative boden:ständig funktionieren: Es wird Hilfe angeboten, wenn es bei Starkregen in Siedlungen/in der Flur zu Überschwemmungen, Erosion auf den Feldern, verschlammten Gewässern und Nährstoffeinträgen kommt. Ziel von boden:ständig sei es, Maßnahmen zu erarbeiten, die den Wasserrückhalt in der Fläche fördern, den Ackerboden schützen und Nährstoffeinträge in Gewässern vermindern. Die Umsetzung dieser Vorschläge sei eine freiwillige Sache. Das ALE werde nur tätig, wo Bedarf und die Bereitschaft der Betroffenen da ist, stellte Maximilian Frank, ebenfalls selbst Landwirt, klar, „alle müssen zusammenhelfen. Und das freiwillig.“