Bringt die ILE was? JA!!!!

Auf der 3. Interkommunalen Räteversammlung ging es um nicht weniger als die Zukunft

Es ging um eine eigene Versorgung mit regenerativen Energien, um Klimaschutz und Strategien, um die Folgen von Starkregenereignissen in den Griff zu bekommen. Es ging um die Digitalisierung, attraktive Ortskerne und die Ärzteversorgung auf dem Land. Kurz: Auf der 3. Interkommunalen Räteversammlung, die die ILE an Rott & Inn am 21. Oktober in Bad Griesbach abgehalten hat, ging es um nicht weniger als die Zukunft. Rund 90 Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte aus den 11 ILE-Kommunen sind der Einladung der Bürgermeister in den Kursaal gefolgt. ILE-Vorsitzender Andras Jakob und ILE-Managerin Dr. Ursula Diepolder informierten kurzweilig und anschaulich darüber, was die ILE schon für die Region erreicht hat, wo sie jetzt steht, und was sie noch vorhat.

Weitere Bürgermeister fungierten mit kleinen Präsentationen als Berichterstatter und Impulsgeber zu den Themen Nahwärmeversorgung und Klima-Landwirt (Willi Lindner, Kößlarn), Digitalisierung (Stephan Dorn, Neuhaus a. Inn), Erlebniswandertouren (Tobias Kurz, Bad Füssing), Leerstandsbeseitigung (Andreas Jakob, Ruhstorf a.d.Rott) und Regionalbudget (Anton Freudenstein, Kirchham).

ILE-Energieberater Josef Pauli stellte seine unkomplizierten Beratungsangebote vor. Auf der Agenda hat er besonders die Notstromversorgung, kommunale Flächennutzungspläne bei PV-Anlagen, gemeinschaftliche Stromversorgungungen in neu zu erschließenden Wohn- und Gewerbegeiten, Ressourcenschonung und die Vision des regionalen Strommarkts. „Es gibt ein Riesenpotenzial, Energie und Kosten zu sparen. Melden Sie sich bei mir!“, rief Paul die Zuhörer auf. Diese waren sich nach 90 Minuten geballter Info einig: Die Themen waren optimal aufbereitet, die Arbeit der ILE ist überaus wichtig.  Und das Fazit vom ILE-Vorsitzenden Andreas Jakob: „Wir sind an vielem dran und halten den Laden zusammen.“

Das sagen die Stadt- und Gemeinderäte:

  „Mir imponiert die Vernetzung. Jeder bringt seine Stärken ein und zieht Nutzen daraus. Es gibt Bereiche, in denen kleine Kommunen nicht die Möglichkeiten haben, sie in Angriff zu nehmen. Zusammen geht es leichter. Mir als neuer Stadträtin gefallen vor allem die Kleinprojekte. Es ist großartig, was hier realisiert wurde. Da sehen die Leute vor Ort, da ändert sich was.“ fand Gabriele Fuchs, Pocking

„Der Input war genau richtig, die Veranstaltung war sehr informativ.“ Wolfgang Hofer, Bad Füssing.

 „Ich habe viel Neues erfahren. Die Veranstaltung war sehr interessant.“ Michael Hofbauer, Bad Füssing.

„Die ILE ist eine gute Sache. Man kann zwar als Kommune nicht in jedes Thema einsteigen, aber zum Beispiel von der Leerstandsproblematik sind wir alle betroffen.“ Franz Roidner, Bad Füssing.

„Das Wichtigste ist, dass zusammengearbeitet wird. Mir gefallen die vielen grünen Themen und habe vor, mit meiner Bäckerei Klima-Pate zu werden.“ Günter Wagner, Ruhstorf a.d. Rott.

„Die Kleinprojekte zeigen, dass man Ideen aus der Bürgerschaft mit der ILE umsetzen kann. Der Austausch in der ILE ist gewinnbringend.“  Barbara Weiss, stellvertretende Bürgermeisterin von Pocking.

„Ich finde es gut, dass dass man in der ILE über die künftige ärztliche Versorgung nachdenkt. Außerdem finde ich die Energie- und Klimaprojekte der ILE wichtig. Wir müssen die Wertschöpfung in der Region halten und die Landwirte unterstützen. Sie sind nicht nur wichtig für die Lebensmittelproduktion sondern auch für die Energieversorgung.“ Dr. Elisabeth Hück

 

Hier geht`s zum Energiemonitor der ILE

Und hier gibt es nähere Infos zu den verschiedenen Handlungsfeldern, Projekte und Visionen:

Rückblick und Ausblick (Powerpoint-Präsentation)
Zukunftsimpulse (Powerpoint-Präsentation)
Regionalbudget 2020/21 (Powerpoint-Präsentation)