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Die Trompeten sind da!

„Das Blech hört man immer“‘: Angelus Bläser proben wieder – ILE gab einen Zuschuss für Nachwuchs-Trompeten und 25 Stühle

Vornbach a. Inn. Seit Mitte Juni können sich die Angelus Bläser Vornbach wieder jeden Montagabend zur Probe treffen. Klar, dass sie sich freuen. „Aber hallo!“, sagt gut gelaunt Dirigent Michael Lakota, der im Hauptberuf Trompeter am Stadttheater Passau ist und die Nachwuchsbläser mit viel Hingabe auch einzeln unterrichtet. „Endlich!“, meint Vereinsvorsitzender Stefan Lachhammer strahlend und atmet spürbar auf. Zum ersten Mal durften die sieben Kinder ihrer Nachwuchsgruppe jetzt auch die neuen Trompeten ausprobieren. Unterstützt von der Hauptgruppe stimmten die Jungs im Garten des Klosters Vornbach einen klangvollen Akkord an.

Die Anschaffung der vier neuen Instrumente hat die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) an Rott & Inn im Frühling aus ihrem Regionalbudget bezuschusst. Auch 25 Stühle für den Probenraum im Kloster Vornbach sprangen noch raus. Den Kontakt zu der interkommunalen Kooperation von elf Städten und Gemeinden im südlichen Landkreis Passau hatte Gemeinderätin Annemarie Bernhardt hergestellt. Bürgermeister Stephan Dorn zögerte keine Sekunde und half bei der Antragstellung.

Schließlich sind die Angelus Bläser immer wieder bei festlichen Anlässen gefragt. Gegründet vor 36 Jahren, gestalten sie vorrangig kirchliche Veranstaltungen in der Vornbacher Kirche Maria Himmelfahrt, spielen bei festlichen Einweihungen und geben Konzerte. Ab Herbst wollen sie wieder Messen gestalten. Aktuell zählen die Angelus Bläser 14 Frauen und Männer, der Nachwuchs wird nach und nach integriert. Weitere Mitglieder und Nachwuchsspielerinnen und -spieler sind willkommen.

„Mit Musik kann man wunderbar Gefühle transportieren, das kennt jeder aus dem Film. Da weiß man schon, dass der Weiße Hai kommt, bevor man ihn sieht“, erklärt Stefan Lachhammer. Und was ist das Besondere am Trompete-spielen? „Mit der Trompete kannst du jede Art von Musik spielen, klassische Stücke, Jazz oder Tanzlmusik. Außerdem ist das Instrument gruppentauglich. Wenn man miteinander gut harmoniert, ist das ein super Klangerlebnis: Da stellt´s dir die Haare auf“, findet  Michael Lakota. „Außerdem bist du mit der Trompete meistens der Lauteste“, fügt er grinsend hinzu, „das Blech hört man immer.“

Geprobt wird jeden Montag um 19 Uhr in Maria am Sande 1 in Vornbach a. Inn. Der Nachwuchs trifft sich mit Michael Lakota schon um 18 Uhr. Die jungen Spieler haben zudem einmal pro Woche am Mittwoch oder Donnerstag Einzelunterricht. Info unter Tel. 0171/5068233.

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Integrierte Ländliche Entwicklung an Rott & Inn

Im Dezember 2016 haben sich zehn Kommunen aus dem südlichen Landkreis Passau (Bad Füssing, Kirchham, Kößlarn, Malching, Pocking, Neuburg am Inn, Neuhaus am Inn, Rotthalmünster, Ruhstorf a.d. Rott und Tettenweis) zur Kooperation "Integrierte Ländliche Entwicklung ILE an Rott & Inn zusammengeschlossen." Geografisch verbunden sind sie durch die namensgebenden Flüsse Rott und Inn, beraten und gefördert werden sie vom Amt für Ländliche Entwicklung in Landau a.d. Isar.Gemeinsam treiben sie die Entwicklung in ihrer Region nachhaltig und zukunftsweisend voran. Grundlage ihres abgestimmten Handelns ist das "Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept" (ILEK), das Dr. Ursula Diepolder & Dieter Spörl im Jahr 2017 erstellt haben. Den Vorsitz der ILE hat seit Mai 2020 1. Bürgermeister Andreas Jakob aus Ruhstorf a.d. Rott, 2. Vorsitzender ist 1. Bürgermeister Willi Lindner aus Kößlarn. Im Dezember 2020 nahm die ILE die Stadt Bad Griesbach als elftes Mitglied auf. Die elf Bürgermeister und ihre Geschäftsführer treffen sich regelmäßig zu Beteiligtenversammlungen. Das Management hat die Regionalemanagerin Dr. Ursula Diepolder aus Hohenau (Schönbrunn am Lusen) übernommen. Erfahren Sie hier mehr über die wichtigsten Handlungsfelder.