Aktuelles

Eine Selbstwerkstatt für Ruhstorf

Fernseher kaputt? Hose gerissen? In Ruhstorf eröffnen Ehrenamtliche ein Repair-Café. Werkzeug und Ausstattung werden aus dem Regionalbudget der ILE gefördert

 

Der Markt Ruhstorf finanziert mit Geldern aus dem Regionalbudget das Werkzeug und die Einrichtung für ein Repaircafé im alten Bahnhofsgebäude. In dieser „Selbstwerkstatt“ können sich Bürger mit kaputten Gegenstän-den Unterstützung von ehrenamtlichen Tüftlern holen. Eine Handvoll Reparateure haben schon zugesagt, ihr Wissen und ihre Fertigkeiten zum Einsatz zu bringen (Hilfe zur Selbsthilfe). Möglich wurde das Projekt durch die Mitglieder des Handarbeitskreis Ruhstorf und ihre Initiatorin Christa Örlt: Sie nutzen das Gebäude dazu, alte Handwerkstechniken zu pflegen – und sind bereit, die Räume zu teilen. „Ziel unserer Selbstwerkstatt ist es, dass wir die mitgebrachten Gegenstände in angenehmer Atmosphäre gemeinschaftlich mit unseren Hobby- und Profischraubern reparieren und sie wieder zum Leben erwecken“, sagt Projektkoordinator Egon Seil. Eine Kon-kurrenz für die Fachhändler will die neue Werkstatt aber nicht sein. „Reparaturen, die dort besser aufgehoben sind, lehnen wir ab“, betont Egon Seil. Dagegen wünschen sich er und seine Mitstreiter, dass die Werkstatt ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt wird, an dem man miteinander ins Gespräch kommt. Interessierte Hobby-Schrauber und Experten verschiedenster Fachrichtungen sind aufgerufen, sich bei Egon Seil zu melden (Tel.: 08531/913735, Mail: seil-lehner@gmx.de). „Momentan denken wir an eine Öffnung an einem Tag pro Woche, zum Beispiel nachmittags für drei Stunden“, sagt Egon Seil.

 

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Integrierte Ländliche Entwicklung an Rott & Inn

Im Dezember 2016 haben sich zehn Kommunen aus dem südlichen Landkreis Passau (Bad Füssing, Kirchham, Kößlarn, Malching, Pocking, Neuburg am Inn, Neuhaus am Inn, Rotthalmünster, Ruhstorf a.d. Rott und Tettenweis) zur Kooperation "Integrierte Ländliche Entwicklung ILE an Rott & Inn zusammengeschlossen." Geografisch verbunden sind sie durch die namensgebenden Flüsse Rott und Inn, beraten und gefördert werden sie vom Amt für Ländliche Entwicklung in Landau a.d. Isar.Gemeinsam treiben sie die Entwicklung in ihrer Region nachhaltig und zukunftsweisend voran. Grundlage ihres abgestimmten Handelns ist das "Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept" (ILEK), das Dr. Ursula Diepolder & Dieter Spörl im Jahr 2017 erstellt haben. Den Vorsitz der ILE hat seit Mai 2020 1. Bürgermeister Andreas Jakob aus Ruhstorf a.d. Rott, 2. Vorsitzender ist 1. Bürgermeister Willi Lindner aus Kößlarn. Im Dezember 2020 nahm die ILE die Stadt Bad Griesbach als elftes Mitglied auf. Die elf Bürgermeister und ihre Geschäftsführer treffen sich regelmäßig zu Beteiligtenversammlungen. Das Management hat die Regionalemanagerin Dr. Ursula Diepolder aus Hohenau (Schönbrunn am Lusen) übernommen. Erfahren Sie hier mehr über die wichtigsten Handlungsfelder.